Montag, 26. Dezember 2016
Rückblende und Gedanken
Die letzten Stunden vor Weihnachten haben begonnen.
Für viele ist das Fest hektisch, vielleicht tragisch, romantisch, herbeigewünscht oder gar verflucht.
Weihnachten steht also vor der Tür und es werden noch schnell letzte Geschenke gekauft, als ob es das Morgen nicht mehr gibt.
Warum stellt sich mir die Frage.
Warum ist Weihnachten so anstrengend geworden?
Warum stehen Mütter und Frauen tagein tagaus am Herd und opfern sich auf auch an Weihnachten zu kochen, anstatt dies gemeinsam mit den Liebsten zu tun?
Warum kaufen wir wie Wahnsinnige Geschenke, anstatt zu Spenden?
Warum produzieren wir Müllverpackungen, anstatt mit einem Lächeln eine Kleinigkeit zu überreichen und die Anekdote des "warum gerade das für dich" zu erzählen?
Warum verschwenden wir das schwer verdiente Weihnachtsgeld in Saus und Braus, anstatt Momente der Nächstenliebe für andere damit zu kreieren?
Ist Weihnachten nicht die Zeit des Gebens - des Gebens von Zeit, Liebe, Zuwendung und Freude über ein Kind, das in Bethlehem als Retter geboren wurde?
Was ist aus diesen Fest im so fortschrittlichen Jahrtausend geworden?
Wann sind wir so "gewöhnlich verwöhnte" Gläubige geworden?
Der Krieg zieht seine Kreise immer enger um uns herum und wir blicken in eine neue Zeit, die vieles mit sich bringen wird.
Mehr Krieg, mehr Unvernunft, mehr Machtkämpfe, mehr Abschottung, mehr Hass, mehr Unwissenheit? Wir wissen es nicht.
Nur was tun wir gegen all das Mögliche - außer nur darüber zu reden?
Mein Mann tat dieses Jahr etwas sehr besonders dagegen. Er sagt zwar richtig "man spendet einfach und gibt nicht damit an", das will ich heute damit auch nicht tun, aber ich will, dass sie sich überlegen, dass künftig auch zu tun!
Spenden kann man so vieles neben dem Klassiker Geld.
Zum Beispiel Zeit!
Zeit, um im Altenheim vorzulesen und den Pflegern damit ein paar Stunden der Erholung zu gönnen.
Zeit, um Essen bei der Tafel ausgeben.
Zeit, um für die ärmsten Kleidung zu sortieren in der Gemeinde.
Zeit, um sein Ohr zu spenden - natürlich nur um zuzuhören - und dazu ein verständnisvolles Lächeln und Wort für diejenigen zu haben, mit denen wir nicht mehr sprechen, sprechen wollen; den Obdachlosen.
Brauchen wir - also außer Kinder - wirklich Geschenke?
Brauchen wir wirklich ein Weihnachtsgeld, um davon Geschenke zu kaufen, die wir uns bereits selbst kaufen können (sollte man auf etwas besonderes sparen, ist eine kleine Geldspende sicherlich gut gedacht!).
Brauchen wir noch mehr "Zeug", um unsere Wohnungen vollzustellen, um im Kram zu ersticken?
Brauchen wir all das, anstatt wenigstens einmal im Jahr richtig nett zu sein und denen zu geben, die es nötiger haben als wir?!
Sie selbst entscheiden jeden Tag, wie Sie Ihr Leben "bereichern".
Denken Sie beim nächste Kauf einfach nur bitte ein zweites Mal nach.
Damit ist schon mehr geholfen als Sie glauben.
Fröhliche Weihnachten 🎄
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Alles
Widerspruch.
Liebe.
Verlangen.
Sehnsucht.
Einsamkeit.
Liebe ist alles.
Niemals nichts.
Donnerstag, 24. November 2016
Erinnern
Dunkel.
Die Schatten brechen durch.
Nehmen Gestalt an.
Stehen vor mir.
Unausweichlich.
Mir stockt der Atem.
Die wenigen Atemzüge sind angestrengt.
Kurz.
Heftig.
Ich will nicht.
Will mich nicht erinnern.
Nicht sehen was geschah.
Nicht fühlen was ich vor so langer Zeit abgeschaltet habe.
Die Angst nicht schmecken, die aus meinem Innersten nach oben quoll.
Nicht ertragen müssen was ich damals ertrug.
Warum geht die Büchse der Pandora, meiner Vergangenheit, jetzt auf.
Warum?
Ist es Zeit sich allem zu stellen?
Ich bin nicht bereit.
Nicht jetzt.
Noch nicht.
Samstag, 5. November 2016
Herbst
Der Herbst kommt fast unbemerkt, jedoch mit einer Grazilität,
die unser Denken erst umspielt und dann, ganz plötzlich vor vollendete
Tatsachen stellt; über Nacht sozusagen.
Eine Melancholie umfasst uns von einem Tag auf den anderen.
Es muss an den dicken Nebelschwaden liegen, die sich schwer
auf das Land legen. Immer langsamer weichen die Nebeldecken
den letzten aufkommenden Sonnenstrahlen.
Sie werden ihres Glanzes müde, werfen ihr Sommerkostüm ab,
und bereiten sich dann auf die vor ihnen liegenden kargen und kalten Monate vor.
Das immer und immer wieder erlöschenden und aufkeimende Leben ist unserem
gar nicht so unähnlich. Bei genauerer Betrachtung spiegelt es unser eigenes Leben sogar sehr.
Unsere schönsten Erinnerungen des Sommers wachzurütteln und sie in die dunkle Jahreszeit mitzunehmen.
Unser Heim kuschelig und warm zu gestalten, um vom Wohnzimmerfenster aus, den draußen herrschenden Winden beim Tanz mit den letzten Blättern am Boden zuzusehen.
um auch die Früchte unserer Arbeit einzufahren. Gespräche zu führen, unsere Taten
und Missetaten zu überdenken und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Der Herbst ermahnt uns jedoch auch uns daran zu erinnern, was und wen wir alles schmählich vernachlässigt haben. Im Laufe eines Jahres kann da schon recht viel zusammenkommen.
Vieles ist der mangelnden Zeit zu schulden, jedoch wer bestimmt unsere Zeit, außer wir selbst?
Der Herbst ist da und er lädt uns ein, Ruhe walten zu lassen und uns an uns selbst zu erinnern.
Vielleicht bei einer Tasse Tee, Schokolade oder Kaffee, am Fenster stehend oder bei einem schönen Spaziergang in der Natur, um unseren Gedanken endlich den Freiraum zu geben, um auf Reisen zu gehen.
Haben Sie, liebe Leser, einen wunderschönen Herbst.
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Sonntag, 23. Oktober 2016
Stellt die Glotze ab!
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Freitag, 21. Oktober 2016
Sternschnuppennacht
ihnen keinen meiner Wünsche mit auf den Weg
geben können.
wegen dem Wunder der Natur, dessen wir alle
beraubt werden.
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Vertschüßt
Montag, 26. September 2016
Ich erinnere mich jedes Jahr an uns
Nicht ohne Vorwarnung,
jedoch zu früh.
Ich ließ Dich gehen,
denn da wo Du hingingst,
war und ist es besser für Dich.
Kein Schmerz,
kein Krebs,
keine Tränen.
Wir blieben zurück
und unserem Herzen
fehlte ein Stück.
Du fehlst einfach.
Warum ich das weiß?
Weil ich mich erinnere.
Weil Du uns soviel hier gelassen hast.
Erinnerungen.
Lachen.
Freude.
Eine leichtere Zukunft.
Ohne Dich wären wir nicht da
wo wir heute sind.
Liebe Sigrid,
damals wie heute gilt:
Wo wir waren,
sind wir nicht mehr.
Wohin wir gehen,
kennen wir nicht.
Wo wir jetzt stehen,
ist unsere Vergangenheit,
der Blick der Zukunft fesselt uns und treibt uns weiter.
Vermisse Dich.
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Mittwoch, 7. September 2016
Allein unter vielen
Werde ich alles richtig machen?
Werde ich mich danach endlich ablösen?
Sie lachen miteinander, scherzen, erzählen sich Geschichten, sind wirklich hier.
Ich habe wieder einen dieser schönen Doppelplätze. Für mich, allein.
Als Letzte gewählt zu werden, fand ich immer schon schlimm. Trotz einer großen Treffsicherheit war ich nie die, die am Anfang reingewählt wurde.
Es wurden zuerst beste Freunde gewählt, dann die guten, die zum Sieg nötig waren und zuletzt wurde man nur noch "aufgeteilt".
Es bleibt am Ende ja doch genau dabei, es ist nicht anders als damals.
Es bleibt beim Letztgewählten.
Mir fällt Integration zur Freude irgendwie schwerer als anderen, denn ich bin getrimmt auf arbeiten, Rationalität, Schnelligkeit. Spaß und Freunde, das ist ein ganz anderes Thema, für mich zumindest.
Frisch vom Baum gefallen.
Noch im schönen gelb/grün lag es da.
Niemand fand es wichtig, schön genug es mitzunehmen, anzunehmen.
Bis auf mich.
Nur die Einsamkeit unter vielen macht mir zu schaffen. Besonders heute.
Mittwoch, 10. August 2016
Pressplattenleben – zwischen Konvention und Sein
Dienstag, 9. August 2016
Vorbei
Ich stehe hier.
Vor Dir.
Erschüttert.
Deine Worte treffen mich ins Mark.
Ungewollt und ungefiltert bahnen sie sich ihren Weg
in Richtung meiner Seele.
Mein Körper erstarrt, mein Herzschlag rast.
Endlich beginnt mein Gehirn mit seinem Schutz-Notfallprogram.
Und doch ist es bereits zu spät.
Keine der schon seit so vielen Jahre antrainierte Schutzmaßnahme greift.
Ich bin ungeschützt.
Sterbe innerlich.
Und damit auch meine Liebe zu Dir.
Vorbei. Es ist vorbei.
Freitag, 15. Juli 2016
Zum Abschied
Ich sag zum Abschied leise Servus
Lieber Herr F.,
Ihr Tisch 84 ist ein ewiger ewiger Tisch.
Freud, Leid, Schmerz und Liebe hat er schon erlebt. Sogar geschrieben wurde hier von all dem, von dem Einen, nun meinem, letzten Dichter mit Café Central Adresse.
Jahrelang begegneten wir uns, distanziert galant, charmant.
G'schichten wurden ausgetauscht über die erste Steckdose im Café Central, für ihn, der einst nur zu Besuch kam um dann zu bleiben.
Winterzauber und Sommerregen hielten ihr Stelldichein und Sie, Sie waren immer hier.
Die Zeit ist im Wandel. Sie auch, so kommt die Nachricht überraschend, dass es bald ein letztes Mal geben wird.
Sie stellen sich einer neuen Aufgabe, die noch gar nicht da ist. Welch Mut, welch Größe dem Leben die Chance eines Neuanfangs zu geben.
Viel Glück dabei.
Ich werde Sie vermissen.
Donnerstag, 30. Juni 2016
Ich habe
Wann habe ich aufgegeben sie für mich zu erheben.
Wann habe ich verlernt ihn "mein" zu nennen.
Wann habe ich verlernt sie zu beschützen.
Wann habe ich verlernt sie zu ziehen.
Wann habe ich verlernt ihn zu nähren.
Wann habe ich verlernt es zu leben.
Sonntag, 26. Juni 2016
Papa

Montag, 6. Juni 2016
Dem Tode Ehre erweisen
Jeden Tag, unaufhaltsam.
So habet keine Angst vor dem Tode, dem dunklen, unbekannten,
Dienstag, 24. Mai 2016
Sinnloses Dasein
dass Du mich traurig machst.
dass wir uns entfremden.
dass unsere Tage kürzer werden.
dass unser einstig Eins, Zwei wird.
dass das einstig wir,
ein Du und ich werden.
dass wir nicht mehr sind?
dass das alles nicht wahr ist, wahr sein kann?
Samstag, 14. Mai 2016
Flüchtige Gedanken
während Du noch im Land der Träume weilst.
Ich mache mir Gedanken über gestern, heute, morgen,
während Du noch friedlich schlummerst.
Ich habe Angst das Du erwachst,
obwohl es nichts schöneres gibt, als in Deine Augen zu blicken.
Und doch kann ich es kaum ertragen,
gestern, nochmals heute sein zu lassen,
Dein Blick trifft mich dann doch,
verächtlich.
Wie zynisch ist diese Situation,
denn ich will nicht einsam mit Dir sein,
will nicht von Dir getrennt sein,
weil wir nicht miteinander reden können.
Ich will ein wir,
egal was war, ist oder sein wird
.
Will ich zuviel?
Freitag, 22. April 2016
Ohne Dich über den Wolken
Eine Geschäftsreise steht an, und normalerweise würde ich mich vorbereiten, freuen und gespannt auf das vor mir liegende Abenteuer Argentinien blicken.
Diesmal ist es jedoch anders.
Alles ist anders geworden mit Dir.
Und das gleiche sagst Du zu mir.
Es ist anders, seit damals, als wir uns an jenem sonnigen Tag im Hofgarten das erstemal trafen und sich unsere Leben verwoben und eins wurden.
Meine Angst, ein ganz neues, anderes, aufrichtigeres Leben zu beginnen, war so groß, dass ich das, was ich kannte, vorzog und Dich dadurch verließ.
Das erste Mal.
Doch die Liebe kennt kein Nein, wenn es ja heißen muss.
Was sein soll, wird sein, und so kam es, dass es wenige Jahre später erneut die Chance gab, es zu versuchen. Nur zu schwer waren die Verletzungen des ersten Males, zu groß erneut die Gefahr, der wahren Liebe zu nahe zu kommen. Den Geschichten anderer glaubte ich mehr als Dir, und so kam die Trennung, bevor es überhaupt beginnen konnte.
Das zweite Mal.
Doch was sein soll, wird sein, und so geschah, was geschehen musste. Die dritte Gelegenheit bot sich dar, und nun es gab keinen Grund, der Angst und den Ressentiments erneut Platz zu machen.
Nun vergehen die Jahre, und wir sind inzwischen glücklich, jede Stunde unseres Lebens ist erfüllt, und unser Lachen erfüllt den Raum.
Unsere Herzen tanzen im gleichen Takt, und auch wenn es kitschig klingt, wir lieben. Wahrlich lieben wir, einander, die Liebe, das Leben, und sei es noch so klein.
Liebe meine Lebens, versteh', wie weh es tut Dich allein zu lassen. Zu groß die Angst, soweit entfernt zu sein von Dir.
Zu lange habe ich unsere kostbare Zeit vergeudet, sodass nun jede Minute ohne Dich eine leere Minute ist, die uns gemeinsame Lebenszeit kostet.
Egal welch' großes Abenteuer auch vor mir liegt.
Ohne Dich ist alles nichts.
Mit Dir ist alles Alles für mich.
Ich liebe Dich.
Samstag, 16. April 2016
Die Welt durch Deine Augen sehen
Den Großen und den Kleinen, die nur noch Du so erkennen kannst, denn Du bist noch klein und diese Welt ist für Dich so groß, bunt, fröhlich, friedlich und vollkommen.
Man merkt, dass Du diesen Tag erneut erlebst, verarbeitest und zu Erinnerungen formst.
So träume süß mein Kind, träume von Vollkommenheit, Liebe, Erfüllung, Güte und Wundern.
Nicht ganz, aber für den kleinen Moment eines lächelns, nämlich dann, wenn ich Dich ansehe.
Mittwoch, 13. April 2016
Schlaflos
Samstag, 9. April 2016
Verbleibende Zeit
Wie selbstverständlich nehme ich die vielen Eindrücke dieser Diamanthochzeit wahr bis mir plötzlich bewusst wird, dieses Fest, in dieser Runde wird wahrscheinlich das letzte sein.
Es bleibt uns gemeinsam nur noch begrenzt Zeit.
Zeit deren Wert wir viel zu spät zu schätzen wissen werden.
Und wenn dem so wäre?
Wenn die Zeit uns trennt?
Was passiert dann?
Traurigkeit wird uns überkommen, Einsamkeit, Schmerz.
Die Vergänglichkeit der Zeit wird mir noch einmal mehr als bewusst und es wird mir auch bewusst, dass die Zeit für einen Abschied noch nicht gekommen ist.
Nicht heute.
Denn jetzt ist hier.
Jetzt ist alles gut.
Jetzt kreieren wir eine Erinnerung und damit etwas das bleibt, wenn die Zeit uns trennt.
Freitag, 8. April 2016
Endlichkeit im Palast des Morgens
Morgen, wenn die Sonne scheint, werden wir einen Ausflug machen.
Morgen, wenn es regnet, werden wir einen Spielenachmittag zu Hause machen.
Morgen, wenn wir mehr Geld haben, können wir uns was ganz besonderes gönnen.
Morgen, wenn wir aufwachen, ist alles gut.
Morgen, wenn...
Und heute?
Was ist heute mit der Sonne, die uns gerade jetzt an der Nasenspitze kitzelt und uns zum lächeln bringt?
Was ist heute mit dem Regen, der uns einen gemütlichen Nachmittag zu Hause schenkt?
Was ist heute mit dem Geld, welches wir schon haben und uns jetzt etwas kaufen könnten?
Was ist heute, nach dem wir aufgestanden sind, nicht gut?
Heute könntest du mit deinem morgen einen wunderbaren Tag verpassen, ganz bestimmt jedoch verlieren.
Warum machst du nicht einfach jeden Tag zu einem Heute.
Mittwoch, 23. März 2016
Gezeiten des Lebens
Aus dem Karussell des Tages aussteigen.
Zeit nehmen.
Einfach so.
Zwischendurch.
Für mich.
Plötzlich, unerwartet, zeigt es mir die schöne Seite.
Wie das Leben sein könnte, in der Zukunft, wenn ich das Leben in mein Leben lasse und mir Zeit nehme.
Im Herbst ihres Lebens, gönnen sie sich ein Essen in der Rathaus Kantine.
Nichts ungewöhnliches und doch so ein seltenes Szenario.
Sie sind von vielen Tellern mit unterschiedlichen Speisen umgeben
Zwei Gläser werden gefüllt.
Als sie sich ansehen und zuprosten scheint es, als sei Heute für sie
Ist es wohl auch.
Sie nehmen sich Zeit.
Zeit zum Essen.
Zeit zum Reden.
Zeit zum Lachen.
Zeit für sich.
Wenn man sie versteht und sie im Moment des Tages gewähren lässt.
Einfach so, zur Freude.

Samstag, 12. März 2016
Freitag, 11. März 2016
Ein Lebwohl
Fahrten mit dem Zug treten wir ohne die Gedanken eines möglichen Vorfalls an, bis der Vorfall passiert.
Den ganzen Tag schon wollte ich meine Zugfahrt nicht antreten.
Warum?
Ich weiß es nicht.
Irgendwas hat sich nicht "gut" angefühlt, und dennoch, ich machte mich auf den Weg, stieg in meinen Zug und begann meine Reise.
Durch die Scheiben konnte ich das Hereinbrechen der Nacht beobachten, als plötzlich mein Zug stehen blieb.
Abrupt.
Grundlos?
Nein.
Laut Lautsprecherdurchsage ereignete sich ein Personenunfall.
Schrecklich, schoß mir durch den Kopf, und während die Stimmen im Abteil und Wagon lauter wurden, bemerkte ich, wie unterschiedlich wir in unserer Wahrnehmung des Lebens, und seines Endes sind.
Die einen ärgerten sich über die unnötige "Verzögerung", die Anderen nahmen die Nachricht gleichgültig hin, und wieder Andere dachten über das Geschehen nach.
Ihr Blick zog traurig über die dunkle Landschaft und es wurde allmählich stiller.
Während das eine Leben endet, egal ob bewusst oder unbewusst, wird ein anderes, das des Zugführers, zum Albtraum.
Wie unsagbar unerträglich muss das eigene Leben sein, es solch einem Ende auszusetzen?
Wie schlimm muss es sein, es nicht mehr ändern zu können?
Während Du, unbekannter Mensch, heute Abend Deine Augen für immer schlosst, werden die anderen Augen Dein Antlitz immer, bis an ihr Ende, sehen.
Welch hoher Preis für die eigene Erlösung.
Unbekannter, dunkel war es für Dich wohl schon länger. Die Sonne, die jeden Tag aufgeht, konnte Dich nicht mehr wärmen, so dass Du das ewige Dunkel vorzogst.
Ich wünsche Dir also Seelenfrieden und dem Lebenden Lebenswillen.
Dienstag, 8. März 2016
Tränen der Nacht

Donnerstag, 3. März 2016
"Nicht erfunden, empfunden." C. D. F.
Wirklich Zeit genommen!
Nicht das obligatorische: "Wie geht's, alles gut?",
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| Caspar David Friedrich Der Träumer (Klosterruine Oybin) 1820-1840 |
Donnerstag, 25. Februar 2016
Ohne Dich verreisen
Ich sitze im Zug.
Am Weg nach Hause, nach Wien.
Und Du?
Dein Platz neben mir bleibt leer.
Kein zweiter Koffer gesellt sich zu meinem.
Kein zweiter Kaffeebecher steht neben meinem.
Deine Schulter zum Anlehnen ist nicht da.
Deine Lippen zum Küssen spüre ich, jedoch sehe ich sie nicht.
Wenn ich so darüber nachdenke, dann merke ich, dass ich Dich schrecklich vermisse. Auch wenn ich das nicht gerne zugeben möchte.
Du fehlst mir mit jedem Millimeter meines Seins.
Mein Platz ist an Deiner Seite. Wie schön, dass ich bei Dir "angekommen" bin.
Bis bald mein Herz, bis bald.
Samstag, 20. Februar 2016
Cappuccino Träume

Freitag, 12. Februar 2016
Bilder
Ich weiß wer du sein wirst
..... vollendet.
Der Engelsflügelschlag trifft mich.
Vorsichtig, geduldig und zart. Ich spüre diesen einen Hauch, der mich umspielt und lächeln lässt.
Während die Zeit ihre Taktung verliert und mein Herz zwischen den Welten auf Entdeckungsreisen geht, wird alles um mich herum bunter, schöner, eins.
Gestern, heute, morgen, alles verbindet sich. Durch Dich.
Dieser eine Augenblick, der soviel Güte in sich trägt, lässt mich erfüllt und glücklich zurück, jedoch nicht mehr allein.
Donnerstag, 11. Februar 2016
Dunkel – Blinde Seelen
Im Leben eines jeden Menschen passieren traumatische Dinge, die uns seelisch und körperlich zu Wracks machen.
Mit den Jahren entwickelt sich dann auf Worte, Gerüche, Bilder und Situationen ein Triggerpunkt, und immer, wenn das Quäntchen Glück vorbei kommt, meldet sich „der Knacks“ bei uns zurück und zerstört, ja förmlich tötet, aufkommende schöne Emotionen so stark, dass Wunden aufbrechen, und erneut körperlichen Schmerz auslösen, erneut den Narben die Zeit nehmen zu vernarben.
Die Narben werden wohl mit der Zeit nur dicker, jedoch schützen sie uns nicht vor dem neuerlichen Aufbruch.
Mein Kopf weiß schon lange, zu unterscheiden zwischen dem ist und dem war.
Die Schubladen des Lebens - ich passe in keine.
Das gewisse etwas, dass den Andren nackt erscheinen lässt, wenn es gefunden ist.
Dienstag, 9. Februar 2016
It's over now
Egger's the one
Jahre über Jahre hat es mich begleitet.
Mein Wohnzimmer in schwarzen Zeiten
In guten
In düsteren
In geheimen
In prekären
In spektakulären
In traurigen.
Nun schließt es seine Tore, für immer.
Und jetzt?! Trauer und Angst mischen sich, jedoch siegt am Ende das:
Schön war es mit uns zwei.
Mal sehen was nach dir kommt.
Ohne Vergangenheit, aber mit Zukunft.
Montag, 1. Februar 2016
Wenn Liebe fliegen lernt
Dienstag, 26. Januar 2016
Ein Plädoyer für den roten Lippenstift
Und siehe da, ich hatte einfach nur Spaß!
Auch am Wochenende.
Roter Lippenstift hebt schlagartig die Stimmung - versucht es einfach einmal!
Donnerstag, 21. Januar 2016
Verletzte Seelen
Jeder schöne Moment,
birgt in sich die Angst,
wie eine Seifenblase zu zerplatzen
und durch eine Schwere ersetzt zu werden.
So wie es gestern bei uns geschah.
Ein Moment der Liebe und Freude,
wurde in einem unbedachten Moment
in eine dunkle Tiefe der Dunkelheit und Verletzlichkeit gerissen.
Wir haben unser "es ist", in ein "es war" getauscht.
Immer wieder erwischt uns dieses gleiche Schauspiel:
Verletzte Gefühle, wunde Herzen, klaffende Wunden.
Die Zeit soll angeblich heilen, jedoch heilt sie nie alles.
Etwas bleibt immer übrig und erinnert.
Was täte ich nur, um es ungeschehen zu machen.
Montag, 18. Januar 2016
Schneezauber
Die kalte Luft weht mir um die Nase und ich bemerke, wie mein Gesicht
Samstag, 16. Januar 2016
Dinge haben ihre Zeit
jedoch auch so viel Wunderbares und Gutes hat entstehen hat lassen.
bis wir neuen Dingen Zeit einräumen.
Samstag, 9. Januar 2016
Bücherträume
Donnerstag, 7. Januar 2016
Heute ist Weihnachten!
Jesus, das kleine Kind, das bald im Stall in die Nacht hineingeboren wird, wird zu unserem Licht in der Dunkelheit. Welch Wunder, welch einzigartige Glückseligkeit!
Wann beginnen wir, es endlich als das zu sehen was es ist?
Montag, 4. Januar 2016
Liebe oder wahre Liebe?
Wie kann man etwas so großes erklären, für das man selbst nur einfache Worte findet, die es jedoch auf den Punkt bringen: Es ist einfach wahre Liebe.
Sonntag, 3. Januar 2016
Ein ich will.
Ich will ein Leben voller Lachen mit Dir.
Ein Leben voller Leben mit Dir.
Ein Leben voller Leidenschaft mit Dir.
Ein Leben voller Leichtigkeit mit Dir.
Ein Leben voller Möglichkeiten mit Dir.
Ein Leben voller Ziele mit Dir.
Jedoch kein Leben ohne Dich.
Samstag, 2. Januar 2016
Gedanken zum Erwachsen werden
Ganz plötzlich.
Wir nehmen diesen Augenblick gar nicht wirklich bewusst wahr,
er ist nur irgendwann, irgendwie da.
Erst viel später, wenn die Dinge ihren Lauf nehmen
und wir eines Tages aufgrund eines Geschehnisses beginnen,
nach diesem Moment zu suchen, fragen wir uns zwangsläufig,
wann bin ich i c h geworden?
Wann habe ich meine Träume aufgegeben,
wann meine Wünsche zurückgesteckt,
wann meine Leichtigkeit und damit mein Lachen verloren
und noch viel schlimmer,
wann habe ich meinem inneren Kind die Hand entzogen
und es losgelassen, allein gelassen?!
Alles verschwimmt in unserem Kopf bei diesen Gedanken
und wir müssen uns eingestehen,
dass wir all dies selbst zugelassen haben.
Wir selbst haben uns den gesellschaftlichen Konventionen gebeugt,
ohne wenn und aber akzeptiert, dass Erwachsene dies und jenes nicht tun
und dabei uns selbst vergessen.
Eines sollten wir jedoch nie vergessen:
Den Kontakt zu uns selbst können wir jederzeit wieder aufnehmen.
Wir müssen nur uns selbst zulassen,
und das ist das eigentliche Stück Arbeit an der Sache.






















