Wo bin ICH zu finden?
Während Deine zuckersüßen Worte auf meine Tränen treffen
und Dein einziger Wunsch ist mich und meine Seele zu sehen,
stehe ich alleine im Dunkeln.
Es ist still um mich herum,
in mir tobt jedoch der Sturm.
Alles ist in mir wie auf einer unbeschriebenen Leinwand.
Leer und weiß. Und doch weiß ich, es ist nicht so.
Meine Leinwand ist schwarz, schwer und düster.
Wo bin ICH zu finden?
Während Du versuchst, mir Halt zu geben,
werde ich haltlos in meiner Depression.
Während Du versuchst, mir Deine Hand zu geben,
schlage ich sie aus.
Während Du versuchst, mir das Leben zu ermöglichen und zu zeigen,
suche ich verzweifelt den Tod.
Wo bin ICH zu finden?
Wo finde ich in mir meinen Sinn? Meine Lust?
Mein Vertrauen? Mein Leben?
Wann platzt der Knoten der Selbstzerstörung?
Wann trocknen endlich meine Tränen der Nacht?
Deine liebevollen und sanften Worte verfehlen ihr Ziel,
mein innerstes zu berühren, nicht, und dennoch,
ich kann sie in mir nicht festhalten, sie nicht in mir schützen
und sie sich in mir ausbreiten lassen.
Die Frage, die sich mir nun stellt ist,
wie lange kannst Du die Kraft aufbringen, sie mir immer
und immer wieder zu sagen.
Denn ich liebe das Leben mit Dir.

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