Donnerstag, 25. Februar 2016

Ohne Dich verreisen

Ich sitze im Zug.
Am Weg nach Hause, nach Wien.
Und Du?

Dein Platz neben mir bleibt leer.
Kein zweiter Koffer gesellt sich zu meinem.
Kein zweiter Kaffeebecher steht neben meinem.

Deine Schulter zum Anlehnen ist nicht da.
Deine Lippen zum Küssen spüre ich, jedoch sehe ich sie nicht.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann merke ich, dass ich Dich schrecklich vermisse. Auch wenn ich das nicht gerne zugeben möchte.

Du fehlst mir mit jedem Millimeter meines Seins.
Mein Platz ist an Deiner Seite. Wie schön, dass ich bei Dir "angekommen" bin.

Bis bald mein Herz, bis bald.

Samstag, 20. Februar 2016

Cappuccino Träume

Wie schafft es nur ein Cappuccino ums Eck, 
uns im hektischen Alltag zur Ruhe kommen zu lassen?

Wie geht das, 
dass er uns einen Moment der Atempause schenkt
und unseren Geist auf Reisen schicken kann ...

Zu perfekten Plätzen der Vergangenheit, 
zu wunderschönen Momenten im Jetzt.
Und ganz plötzlich, 
tauchen wir ab, 
lächeln,  
einfach so, 
weil der Moment perfekt ist.

Schön, dass du Cappuccino-Moment zu Gast warst
und ich, trotz Regen und Schnee, 
ab jetzt mit einem Lächeln durch den Tag laufe.

coffee, cup, cappuccino

Freitag, 12. Februar 2016

Bilder

Nachts, wenn ich wach liege, sehe ich Bilder.

Die, die mir auch am meisten bedeuten, 
die den Klang meiner Stimme erhellen, 
die mir wohlige Schauer über meinen Rücken jagen
und meine Nasenspitze kitzeln, 
damit ein Lachen über mein Gesicht huscht, 
das sich in meinen Augen wiederspiegelt.

Dann, wenn ich Bilder sehe.
Deine.


Ich weiß wer du sein wirst

..... vollendet.

Der Engelsflügelschlag trifft mich.
Vorsichtig, geduldig und zart. Ich spüre diesen einen Hauch, der mich umspielt und lächeln lässt.

Während die Zeit ihre Taktung verliert und mein Herz zwischen den Welten auf Entdeckungsreisen geht, wird alles um mich herum bunter, schöner, eins.

Gestern, heute, morgen, alles verbindet sich. Durch Dich.
Dieser eine Augenblick, der soviel Güte in sich trägt, lässt mich erfüllt und glücklich zurück, jedoch nicht mehr allein.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Dunkel – Blinde Seelen


Im Leben eines jeden Menschen passieren traumatische Dinge, die uns seelisch und körperlich zu Wracks machen.
Mit den Jahren entwickelt sich dann auf Worte, Gerüche, Bilder und Situationen ein Triggerpunkt, und immer, wenn das Quäntchen Glück vorbei kommt, meldet sich „der Knacks“ bei uns zurück und zerstört, ja förmlich tötet, aufkommende schöne Emotionen so stark, dass Wunden aufbrechen, und erneut körperlichen Schmerz auslösen, erneut den Narben die Zeit nehmen zu vernarben.
Die Narben werden wohl mit der Zeit nur dicker, jedoch schützen sie uns nicht vor dem neuerlichen Aufbruch.
Mein Kopf weiß schon lange, zu unterscheiden zwischen dem ist und dem war. 
Wann folgt mein Körper und wann hört das alles auf, damit ich dieses eine Leben endlich habe.

Die Schubladen des Lebens - ich passe in keine.

Da ist doch noch etwas?
Das gewisse etwas, dass den Andren nackt erscheinen lässt, wenn es gefunden ist.
Aber will man nackt sein vor dem Anderen, einem noch Fremden? Muss alles von einem sofort bekannt sein, preisgegeben werden?

Wir denken ab einem Moment, dass wir die Person uns gegenüber kennen, weil wir sie in eine uns bekannte Schublade stecken können.
Fein säuberlich, gut kategorisiert und jahrelang darin aufgehoben, können wir mit der anderen Person dann „umgehen“.
Nur verpassen wir so vieles am Anderen, wenn wir immer die selbe Schublade öffnen, ihn herausholen und wieder dorthin, ins "Bekannte", zurückschieben. 

Warum erfreut man sich nicht mehr an dem Anderen wie er in diesem, jetzigen Moment ist?
Vielleicht einsam, vielleicht sprühend vor Freude, vielleicht verletzlich, böse oder auch gemein, verzweifelt, glücklich, euphorisch, in Aufbruchstimmung … bekommen wir das alles wirklich mit?

Menschen haben viele Facetten, die wir durch unsere Schublade verpassen…. weil wir eigentlich einfach in keine Schublade passen.


Dienstag, 9. Februar 2016

It's over now

Egger's the one

Jahre über Jahre hat es mich begleitet.

Mein Wohnzimmer in schwarzen Zeiten
In guten
In düsteren
In geheimen
In prekären
In spektakulären
In traurigen.

Nun schließt es seine Tore, für immer.

Und jetzt?! Trauer und Angst mischen sich, jedoch siegt am Ende das:

Schön war es mit uns zwei.
Mal sehen was nach dir kommt.
Ohne Vergangenheit, aber mit Zukunft.

Montag, 1. Februar 2016

Wenn Liebe fliegen lernt


Seifenblasentraum.
Kinderlachen.
Dein Duft umweht mein Denken.
Meine Gedanken lachen dabei.
Können sie das?
Anscheinend.
Denn für das Wahre,
ist nichts unmöglich.