Da ist doch noch etwas?
Das gewisse etwas, dass den Andren nackt erscheinen lässt, wenn es gefunden ist.
Das gewisse etwas, dass den Andren nackt erscheinen lässt, wenn es gefunden ist.
Aber will man nackt sein vor dem Anderen, einem noch Fremden? Muss alles von einem sofort bekannt sein, preisgegeben werden?
Wir denken ab einem Moment, dass wir die Person uns gegenüber kennen, weil wir sie in eine uns bekannte Schublade stecken können.
Fein säuberlich, gut kategorisiert und jahrelang darin aufgehoben, können wir mit der anderen Person dann „umgehen“.
Nur verpassen wir so vieles am Anderen, wenn wir immer die selbe Schublade öffnen, ihn herausholen und wieder dorthin, ins "Bekannte", zurückschieben.
Warum erfreut man sich nicht mehr an dem Anderen wie er in diesem, jetzigen Moment ist?
Vielleicht einsam, vielleicht sprühend vor Freude, vielleicht verletzlich, böse oder auch gemein, verzweifelt, glücklich, euphorisch, in Aufbruchstimmung … bekommen wir das alles wirklich mit?
Menschen haben viele Facetten, die wir durch unsere Schublade verpassen…. weil wir eigentlich einfach in keine Schublade passen.

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