Du siehst mich an und beneidest mich - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen, die man nicht beneidet, wenn man ihr Leben kennt.
Du siehst mich an und sagst wie toll ich angezogen bin - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen, die wissen wie es ist, keine eigenen Sachen zu haben.
Du siehst mich an und rühmst meine Schönheit - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen, die ihr Selbst schon lange hinter einem Panzer versteckt haben.
Du siehst mich an und sagst, wie wunderbar empathisch und tiefgründig ich bin - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen die wissen wie weit Schmerz führen kann.
Du siehst mich an und sagst, wie großartig mein Leben doch verlaufen ist - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen die den Preis für dieses Leben mit Schmerz, Leid, Dunkelheit und Tiefen bereits bezahlt haben.
Du siehst mich an und sagst, welch' wunderbare Liebe ich habe - aber ich gehöre zu den Anderen; zu denen die nicht wirklich wissen was Liebe ist.
Du siehst mich an und beneidest mich um all das, was ich geschaffen habe, weil Du es so wundervoll findest - aber ich gehöre zu den Anderen; die das was sie erleben nicht spüren.
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